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„Menschenrechte in der Postdemokratie am Beispiel der Sinti und Roma“

VERANSTALTUNG

anläßlich des internationalen Tages der Roma am 9. April 2019 in Dortmund

“Menschenrechte in der Postdemokratie am Beispiel der Sinti und Roma”

Der Artikel 1 des deutschen Grundgesetztes garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Doch Sinti und Roma wissen, was es bedeutet, wenn Menschen die Würde abgesprochen wird. Die Missachtung endete für viele der Ältesten, Frauen und Kinder in Konzentrationslagern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Aus dieser historischen Katastrophe der Menschheitsgeschichte erklärt sich auch die Betonung der Menschenwürde nicht als Gegenstand des Zugeständnisses, sondern als Gegenstand der Anerkennung. Dem Höhepunkt des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma geht eine jahrhundertelange Geschichte der Versklavung und systematischen Vertreibung voran, gerade weil die Vorfahren der heutigen Sinti und Roma. Mit dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft setze sich im Nachkriegs-Deutschland die Entwürdigung fort. So bekamen viele Deutsche Sinti und Roma nicht ihre deutsche Staatsangehörigkeit zurück, welche ihnen durch das NS-Regime aberkannt worden war.

Wird die Menschenwürde auch noch im 21 Jahrhundert missachtet? Darüber wird Herr Demir vortragen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen.


“Vorstellungen, Hürden, Fallstricke, Vorurteile: Zuwanderung von armen Menschen aus der EU: Eine Perspektive der Sozialarbeit”

EU-Bürger/innen genießen Freizügigkeit und können sich in anderen EU-Ländern frei aufhalten und arbeiten. Viele Menschen aus Südosteuropa machen von diesem Recht Gebrauch.

Bis sie sich dauerhaft in Deutschland etablieren, sind viele strukturelle Hürden zu überwinden. Vor allem arme Zugewanderte ohne Ausbildung benötigen Hilfe und Unterstützung, um sich in dem komplexen System aus Regeln und Strukturen zurechtzufinden. Ob aus Rumänien, Bulgarien, Italien, Spanien oder Polen die Hürden und Fallstricke sind gleich. Dennoch besteht in der medialen Darstellung die Tendenz, Probleme zu ethnisieren und dabei besonders Roma zu stigmatisieren.

Ein Vortrag von Frau Johanna Smith und Katrin Gattinger.

Die Veranstaltung findet statt am:

9. April 2019
18:00 – 20:15 Uhr
Dortmunder Kulturhaus e.V.
Zinkhüttenweg 1, 44143 Dortmund

Programm

18:00 Uhr
Einlass / Anmeldung

18:10 Uhr
Begrüßung durch Vorstandsmitglied

18:20 Uhr
Menschenrechte in der Postdemokratie am Beispiel der Sinti und Roma
Impulsvortrag von Herrn Merfin Demir

18:50 Uhr
Vorstellungen, Hürden, Fallstricke, Vorurteile

Zuwanderung von armen Menschen aus der EU: Eine Perspektive der Sozialarbeit

Johanna Smith, Ökumenische Anlaufstelle für EU-Zuwanderer/innen Willkommen Europa, Diakonie Dortmund, Sozialarbeiterin & Ethnologin

Katrin Gattinger, Integrationsagentur Caritasverband Dortmund e.V., Sozialarbeiterin

19:20 Uhr
Fragen und Antworten

Herr Merfin Demir, Frau Johanna Smith, Frau Katrin Gattinger und Publikum

19:40 Uhr
Ausklang

20:15
Ende

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter m.yazgi@dokuha.de

Anfahrt mit Bus oder U-Bahn:

Bus Linie 456 bis Haltestelle „Im Spähenfelde“ 3 Minuten Fußweg nach Zinkhüttenweg 1 U-Bahn Linie U43 bis Haltestelle „Funkenburg“ 11 Minuten Fußweg nach Zinkhüttenweg 1 U-Bahn Linie U44 bis Haltestelle „Borsingplatz“ 12 Minuten Fußweg nach Zinkhüttenweg 1

Anfahrt mit dem PKW:

Die Klönnestraße bis Lüneburger Straße folgen und abbiegen und dann sofort links in den Zinkhüttenweg abbiegen.

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